Chronik

1976

Innerhalb der Südpfalzwerkstatt in Offenbach entsteht eine noch nicht organisierte Interessengemeinschaft von behinderten und nicht behinderten Menschen mit dem Ziel der gemeinsamen Freizeitgestaltung.

1979

Der Verein „Rollstuhlgerechtes Landau“ wird gegründet. Er sieht seine Aufgabe darin, in Verhandlungen mit den jeweils zuständigen Behörden, Landau auf den Weg zu einer behindertenfreundlichen Stadt zu bringen (Einrichtung von Behindertenparkplätzen, Abflachung von Bordsteinen etc.).

1981

Durch den Verein „Rollstuhlgerechtes Landau“ wurden vorrangig die Interessen von Rollstuhlfahrern vertreten. Eine allgemeine Interessenvertretung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen war damit nicht gegeben. So entstand die Idee behinderter und nicht behinderter Mitarbeiter der Südpfalzwerkstatt Offenbach, einen Verein, als Interessengemeinschaft aller behinderter Menschen, im Raum Südpfalz ins Leben zu rufen.
m 18.02.1981 entsteht aus dem Verein „Rollstuhlgerechtes Landau“ der „Club Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e. V.“ Von der Verbandsgemeinde Offenbach wird dem cbf im September 1981 eine alte Verwaltungsbaracke als Clubzentrum zur Verfügung gestellt.

1982

Ein behindertengerechter Kleinbus kann durch Spenden der Stadt Landau, des Kreises Südliche Weinstraße und des Kreises Germersheim finanziert werden. Dadurch ist es möglich, einen ehrenamtlichen Fahrdienst für behinderte Mitglieder zu den verschiedenen Vereinsveranstaltungen zu organisieren.

1983

In diesem Zeitraum leistet der Verein vor allem intensive Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, das Verständnis zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu fördern. Es werden Sommerfeste, Tage der offenen Tür und Benefizkonzerte veranstaltet. Ferner nimmt der Club jährlich an der Fußballdorfmeisterschaft in Offenbach teil.
Durch regelmäßige Veröffentlichungen in der Tagespresse und Infostände trägt der Verein dazu bei, dass die Bevölkerung auf Probleme von behinderten Menschen aufmerksam wird. Der cbf Südpfalz e.V. erreicht dadurch allgemeine Anerkennung im Raum Südpfalz.

1984–1985

am 01.10.1984 Gründung des „Mobilen Sozialen Hilfsdienstes“ (MSHD) im cbf, als erste ambulante nichtmedizinische Hilfseinrichtung für behinderte, kranke und alte Menschen in der Südpfalz zur Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. Der cbf ist jetzt auch vom Bundesamt für den Zivildienst als Beschäftigungsstelle für Zivildienstleistende anerkannt. Somit kann der cbf unter anderem den Service für die Mitglieder mit Behinderung verbessern, vor allem bei den Fahrdiensten. Als Höhepunkt fahren Mitglieder des cbf, unterstützt durch Zivis und Christian Dawo, für 14 Tage an die Ostsee nach Schönberg-Holm in Urlaub.

1986

Der cbf bietet jetzt neben dem MSHD als erweitertes Leistungsangebot die „Individuelle Schwerstbehinderten-Betreuung“ (ISB) an. Durch diese, in der Südpfalz neue Betreuungsform, wird schwerstbehinderten Menschen weiterhin ein Leben in gewohnter Umgebung ermöglicht und somit Heimeinweisungen vermieden. Durch Pflege- und Betreuungsleistungen bis zu 24 Stunden täglich werden die erforderlichen Hilfestellungen erbracht, um den Bedürfnissen behinderter Menschen gerecht zu werden. Der Cluburlaub führt in diesem Jahr nach Altharlingersiel/Ostfriesland.

1987–1989

Das Clubzentrum in Offenbach muss geschlossen werden, da der bauliche Zustand der ehemaligen Verwaltungsbaracke eine weitere Nutzung nicht mehr zulässt.
Die Geschäftsstelle des cbf zieht in ein Büro nach Landau um. Die Nachfrage nach den Leistungen der Hilfsdienste MSHD und ISB ist in diesen Jahren ständig gewachsen, so dass unsere Einrichtung in der Region zu einer festen Größe im sozialen Netz geworden ist.
Da durch den Verlust des Offenbacher Clubzentrums ein Treffpunkt für behinderte und nicht behinderte Menschen fehlt, richtet der Verein seine Aktivitäten verstärkt auf die Planung und Erarbeitung von Finanzierungsmöglichkeiten für den Bau eines Clubhauses in Landau.
Abspaltung der Südpfalz Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde.

1990

Beginn der Baumaßnahme, nachdem die Stadt Landau einen Bauplatz zur Verfügung gestellt hat und die Aktion Sorgenkind den Zuschuss- und Darlehensantrag positiv entscheidet.
Im Bereich MSHD/ISB werden Anfang des Jahres 70 Zivildienstleistende beschäftigt. Mit der Zivildienstzeitverkürzung von 20 auf 15 Monate verringert sich die Anzahl der Zivis um die Hälfte, so dass zur Aufrechterhaltung der Dienste zusätzlich erste hauptamtliche Kräfte eingestellt werden müssen.

1991

Im April wird das Clubhaus in der Münchener Straße 5 fertiggestellt und mit einem Tag der offenen Tür festlich eingeweiht. Es soll zu einer dauerhaften Begegnungsstätte für behinderte und nicht behinderte Menschen mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot werden. Auch anderen Vereinen und Mitgliedern wird es für Feiern, Tagungen und Seminare zur Verfügung gestellt.

1992

Die Geschäftsstelle mit dem MSHD/ISB-Büro zieht aus Kostengründen in die Räumlichkeiten des Clubhauses um. Die Folgen der Zivildienstzeitverkürzung sind immer noch zu spüren. Die Zahl der Zivildienstleistenden im MSHD erreicht ihren tiefsten Stand seit 1985.

1993

Der cbf gibt mit Unterstützung des städtischen Behindertenbeauftragten den ersten Landauer „Stadtführer für Behinderte“ heraus. Es wird deutlich, wie weit Landau noch von einer „behindertengerechten“ Stadt entfernt ist.

Beginn von systematischen Ortsbesichtigungen der südpfälzischen Städte und Dörfer mit verantwortlichen Vertretern der jeweiligen Kommunen (Bürgermeister, Baudezernenten) mit dem Ziel, die Umwelt behindertenfreundlicher zu gestalten und bauliche Verbesserungen aufzuzeigen.

1994–1995

Wiedervereinigung mit der Südpfalz Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde. Einrichtung der zukunftsweisenden Wohnform „Betreutes Wohnen“ mit einer ersten Wohngemeinschaft in Landau.
Fertigstellung der Außenanlage des Clubhauses. Ausweitung des Fuhrparks mit behindertengerechten Fahrzeugen.
Einführung der Pflegeversicherung. Anerkennung des cbf als Pflegeeinrichtung im Sinne des SGB XI (Pflegeversicherung). Umstrukturierung des Personals in den Hilfsdiensten. Verstärkter Einsatz von hauptamtlichem Pflegefachpersonal.
Ausweitung des „Betreuten Wohnens“ in Landau auf sechs Plätze. Fortführung der Umstrukturierung der Hilfsdienste.

1996–1998

Nochmals Aufstockung des „Betreuten Wohnens“ in Landau auf nunmehr acht Plätze. Aufgrund der großen Nachfrage nach freien Plätzen Planung von Projekten in den Kreisen Germersheim und Südliche Weinstraße.
Anerkennung des cbf als Pflegeeinrichtung im Sinne des SGB V (Krankenpflege). Durch die Einrichtung ambulanter Hilfezentren (AHZ) in Rheinland-Pfalz Kooperationsverträge mit fast allen Ökumenischen Sozialstationen in der Südpfalz für den ganzen Bereich der ambulanten Behindertenarbeit. Der cbf beschäftigt mittlerweile 25 Zivildienstleistende, 14 hauptamtliche Mitarbeiter, acht Aushilfen und zwei Praktikanten (FSJ). Darüber hinaus verfügt er über eine große Anzahl von ehrenamtlichen Helfern zur Abdeckung der zahlreichen Vereinsveranstaltungen wie Treff, Rollstuhlbasketball, Schwimmen und Rollstuhltanz.
Feier des 15-jährigen Bestehens mit Ministerpräsident Kurt Beck.

1999

Errichtung von Wohngemeinschaften in Essingen und Ottersheim. Ausweitung des Betreuten Wohnens auf insgesamt 20 Plätze.
Ebenfalls neu eingerichtet wird, mit finanzieller Unterstützung der Aktion Mensch (ehemals Aktion Sorgenkind), eine Beratungsstelle im Clubhaus für behinderte Mitbürger und sonstige Hilfesuchende.

2000

Durch neuerliche Kürzungen im Zivildienst werden weitere Änderungen in der Personalstruktur erforderlich. Die Klienten werden nun von 23 hauptamtlichen Mitarbeitern und ca. 20 Zivildienstleistenden versorgt. Erstmals bildet der cbf aus. Zwei Heilerziehungspflegerinnen, zwei Altenpflegerinnen und eine Bürokauffrau. Auch vier Menschen mit Behinderung finden beim cbf Arbeit, der damit die geforderte Beschäftigungsquote zu 400% erfüllt. Der cbf hat jetzt 400 Mitglieder, von denen etwa 60 regelmäßig an den zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen.
Seit 1994 hat der cbf in ca. 60 Gemeinden Ortsbegehungen zur Verbesserung der behindertengerechten Ausgestaltung von öffentlichen Einrichtungen und Verkehrswegen durchgeführt.

2001

Feierstunde am 18. Februar zum 20-jährigen Bestehen des Vereins mit dem Landesbehindertenbeauftragten Dr. Richard Auernheimer und weiteren Gästen aus Politik, anderen Behindertenverbänden und Einrichtungen.
Im Mai Infoveranstaltung zum neuen SGB IX (Rehabilitationsgesetz) mit der Behindertensprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Frau Helga Kühn-Mengel.
Ab Juni Transfer Bahnreisender mit Behinderung am Bahnhof Landau im Auftrag der Deutschen Bundesbahn.
Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Tag in Landau mit einem Infostand, Rollstuhltanz und einer Rollstuhlgruppe beim großen Festumzug am Sonntag mit Live-Übertragung im Fernsehen. Persönliche Begrüßung der Gruppe durch den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck.
Einweihung des Clubhausanbaus mit Garage bei unserem Sommerfest im August als Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten.
Der Cluburlaub in Dresden und eine erstmals durchgeführte Kinderferienfreizeit für behinderte Schulkinder im Clubhaus runden die diesjährigen Aktivitäten ab.
Außerdem Errichtung der vierten Wohngemeinschaft mit sechs Plätzen und einer angegliederten Wohnung.
Die Beratungsstelle geht ins dritte Jahr mit durchschnittlich etwa 100 Beratungen pro Jahr.

2002

Neue Herausforderungen, wie die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im cbf, das neue Rehabilitationsgesetz sowie das Landesmodell „Selbstbestimmt Leben/ Hilfe nach Maß“ fordern abermals tiefgreifende Änderungen in der Struktur unserer Arbeit.
Im Januar findet eine Informationsveranstaltung zur Beteiligung behinderter Menschen bei der „Lokalen Agenda 21“ mit dem Landesbehindertenbeauftragten Dr. Richard Auernheimer im Clubhaus statt.
Der cbf beschäftigt mittlerweile 34 feste Mitarbeiter, 24 Zivildienstleistende und ca. 10 Aushilfen. Außerdem legen wir, mit unserem auf jetzt neun Fahrzeuge angewachsenen Fuhrpark, durchschnittlich ca. 15 000 km im Monat zurück.
Im Juli findet wieder eine Kinderferienwoche statt, der Cluburlaub führt in diesem Jahr nach Pleystein/Oberpfalz.
Ab Dezember fährt der cbf für das katholische Altenzentrum im Stadtgebiet Landau mit zwei Fahrzeugen täglich Essen auf Rädern aus.

2003

Der cbf überreicht dem Oberbürgermeister der Stadt Landau einen Antrag, gemäß der „Barcelona Erklärung“, Landau zur barrierefreien Stadt umzugestalten. So soll bei öffentlichen Vorhaben auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen verstärkt Rücksicht genommen werden.
Vier mazedonische Sonderpädagoginnen besuchen die WG LD II und sind von der offenen Wohnform begeistert. Ihre Erfahrungen sollen behinderten Menschen in ihrer Heimat zugutekommen.
Die dritte Kinderferienwoche mit dem Motto „Tiere“ findet in den Sommerferien statt. Der Cluburlaub führt diesmal nach Miculasovice in Tschechien.
Einführung der Gleichstellungsgesetze in Bund und Land, ein weiterer Meilenstein für die Integration behinderter Menschen. Im Oktober veranstaltet der cbf im Clubhaus hierzu eine Podiumsdiskussion mit den Südpfälzer Bundes- und Landtagsabgeordneten.
Seit Juli gibt es in Rheinland Pfalz die Leistungsfinanzierung „Selbstbestimmt Leben/Hilfe nach Maß“ für behinderte Menschen, abermals wird eine Neuausrichtung innerhalb des betreuten Wohnens erforderlich, um unsere Dienste an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen.
Gleichzeitig wird in der Südpfalz das neue Hilfeplanverfahren eingeführt. In regelmäßig stattfindenden Hilfeplankonferenzen, bei denen der cbf ständiges Mitglied ist, werden anhand von Individuellen Hilfeplänen, der Umfang und der Zeitraum der Hilfeleistungen festgelegt. Eine umfassende Reform der sozialen Sicherung kündigt sich an.

2004

Leider beginnt dieses Jahr nicht besonders erfreulich. Nachdem wir schon beim Betreuten Wohnen durch das Auslaufen der Verwaltungsvorschrift mitten im Umstrukturierungsprozess sind, müssen wir uns durch Einsparmaßnahmen beim Zivildienst auch im Mobilen Sozialen Hilfsdienst (MSHD) neu orientieren, da die Anzahl der einberufenen Zivis auf ein Rekordtief sinkt. Als Sofortmaßnahme bieten wir erstmals auch im MSHD Praktikumsplätze und zusätzliche Mini- Jobs an, damit wir unsere ambulanten Dienste aufrecht erhalten können. Dazu zählen unter anderem die Fahrdienste für unsere behinderten Mitglieder zu den Vereinsveranstaltungen, Essen auf Rädern und Transferhilfen am Landauer Bahnhof. Leider verteuern sich dadurch unsere Dienste, was sich, wie das im Januar diesen Jahres in Kraft getretene Gesundheitsmodernisierungsgesetz, massiv auf die Lebensqualität behinderter Menschen auswirkt.
Ausbau der pädagogischen Betreuungsleistungen über das Persönliche Budget und mehrere Integrationshilfen behinderter Schulkinder in Regelschulen in der Südpfalz.
Der Cluburlaub, in diesem Jahr in Isny im Allgäu, und die Kinderferienwochen sind mittlerweile ebenso feste Bestandteile unseres Freizeitangebotes wie die Sommerausflugsfahrten und aufgrund stetig wachsender Beliebtheit aus dem Vereinsangebot nicht mehr wegzudenken.

2005

Das in die Jahre gekommene Bundessozialhilfegesetz wird durch das SGB XII (Sozialhilfe) ersetzt. Überprüfung der Wohnverhältnisse behinderter Mitbürger und erste sozialhilferechtliche Konsequenzen aufgrund der geänderten Rechtsgrundlagen. Hartz IV erscheint am Horizont.
Einziger positiver Aspekt: Dringend notwendige Unterstützung des Vereinsangebotes. Erstmals helfen so genannte „1 Euro- Job“ Kräfte, gemeinsam mit einigen Praktikanten, den drohenden Zusammenbruch durch fehlende Zivis im MSHD zu vermeiden. Das betreute Wohnen ist mittlerweile fast „Zivi- freie Zone“.
Als neues Angebot fährt der cbf ab Miitte des Jahres mit drei umgebauten Bussen die Gäste der Tagespflege der Sozialstationen Landau und Klingenmünster täglich nach Annweiler und wieder zurück.
Der Cluburlaub in Meschede findet mit Rekordbeteiligung statt. Gut 20 Mitglieder wollen mit dem cbf ins Sauerland. Auch die Kinderferienwoche und die anderen Vereinsveranstaltungen erfreuen zahlreiche Teilnehmer. Nach dem Wechsel der Kegelbahn wächst die Gruppe so schnell, dass sie geteilt werden muss.

2006

Unser 25. Jubiläumsjahr beginnt am 18. Februar mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen im Gemeindezentrum der Stiftskirchengemeinde unter der Schirmherrschaft von Frau Roswitha Beck. Gleichzeitig gibt der Verein eine Festschrift zum 25- jährigen Bestehen des cbf Südpfalz heraus.
Als weiterer Höhepunkt gilt das Straßenfest im Sommer, mit der Beteiligung etlicher Vereine und Institutionen aus dem Horstringgebiet, bei dem auch unser Ministerpräsident Kurt Beck mit Gattin Roswitha vorbeischaut und dem cbf Südpfalz weiterhin viel Erfolg wünscht.
Der Cluburlaub führt in diesem Jahr in den Schwarzwald nach Todtmoos, wiederum mit 20 Teilnehmern und sechs Helfern. Alle übrigen Vereinsangebote, professionell wie ehrenamtlich, finden ungebrochenen Zuspruch zahlreicher Mitglieder und Interessenten.
Sowohl unser Personal, aber auch die Verwaltung und der Fuhrpark sprengen langsam aber sicher das Clubhaus in der Münchener Straße. Erste Pläne für einen weiteren Anbau, alternativ sogar der Umzug des ganzen Clubs werden diskutiert.
Im Oktober wird in der Südstadt unsere fünfte Wohngemeinschaft und eine angegliederte Einzelwohnung für insgesamt fünf Personen eröffnet, die bereits zum Jahresende mit drei Personen belegt ist.
Die Anzahl der Mitarbeiter einschließlich Aushilfen und stundenweise Beschäftigten ist mittlerweile auf 80 Personen angestiegen, davon allerdings nur noch acht Zivildienstleistende.

2007

Unsere Südstadt WG ist ab April voll belegt. Trotzdem erreichen uns weiterhin zahlreiche Anfragen behinderter Mitbürger, die behindertengerechten Wohnraum zu bezahlbaren Kosten suchen. Daher denken wir an einen weiteren Ausbau unseres Erfolgsmodells Betreutes Wohnen für körper- und mehrfach behinderte Menschen in kleinen dezentralen Wohngemeinschaften, zusätzlich zum Betreuten Einzelwohnen.
Unser Cluburlaub findet in diesem Jahr in Zandt im Bayerischen Wald statt. Auch unsere Kinderferienwoche, diesmal unter dem Motto „die fünf Sinne“ ist wieder ein voller Erfolg.
Da der cbf ständig wächst, werden vielfältige Überlegungen für die Zukunft angestellt. Auch ein Umzug des Clubhauses wird angedacht. Hierbei sind jedoch etliche planerische und finanzielle Hürden zu nehmen.

2008

Einige größere Projekte gewinnen an Profil, so z.B. die Planung eines Integrationsbetriebes Hauswirtschaft und die Idee einer Tagesstätte für behinderte Senioren, welche bei den Kommunen und dem Land auf großes Interesse stoßen.
Dann im Mai der jähe Tod unseres langjährigen Mitarbeiters Hans Wambsganß, der alle unsere Planungen zunächst über den Haufen wirft. Durch weitere personelle Veränderungen sind wir in der Folge hauptsächlich damit beschäftigt, die Arbeit im Club neu zu strukturieren und neue Mitarbeiter einzuarbeiten.
Trotzdem gelingt es uns, das Clubleben umfangreich aufrecht zu erhalten. Ziel des Cluburlaubs ist diesmal Altötting in Bayern. Das in die Jahre gekommene Angebot Rollstuhlbasketball wird durch breitensporttaugliches Tischtennis ersetzt.
Bei den Wahlen im Spätjahr wird die amtierende Vorstandschaft und damit auch der aktuelle Kurs des cbf bestätigt und damit die trotz aller Widrigkeiten positive Vereinsentwicklung gewürdigt.
Eine gute Nachricht erreicht uns im Oktober von der Aktion Mensch; unsere seit langem beantragten drei rollstuhlgerecht umgebauten nagelneuen Busse stehen zur Abholung bereit, sehr zur Freude unserer Mitglieder.
Im November wird nach intensiver Vorbereitung der Eingliederungshilfeverbund Südpfalz gegründet, der zukünftig die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Dienste und Kommunen in der Region regeln soll.
Kurz vorm Jahresende wird vom zuständigen Ministerium noch der Start unseres Integrationsbetriebes zum Januar 2009 gestoppt, hier soll erst noch eine andere Gesellschaftsform (gemeinnützige GmbH) gegründet werden.

2009

Zum Jahresbeginn sind wir immer noch vollauf mit der Reorganisation unserer Geschäftsstelle beschäftigt. So müssen wir unter anderem unser gesamtes Qualitätsmanagementsystem neu aufbauen. Die Konzeption unserer geplanten Projekte Integrationsbetrieb Hauswirtschaft, Tagesbetreuung behinderter Senioren und die Gründung einer gemeinnützigen GmbH benötigen neben dem Tagesgeschäft sehr viel Zeit und sind bis zum Ende diesen Jahres noch nicht abgeschlossen. Auch der vorgesehene Anbau des Aufzugs an die WG in der Eutzinger Straße ist immer noch in der Planungsphase. Zudem soll auf Wunsch der Südpfälzer Kommunen unser Abrechnungssystem im betreuten Wohnen komplett umgestellt werden.
Es finden mehrere Gespräche mit der Stadtverwaltung Landau wegen eines Grundstücks in der Estienne–Foch Kaserne und einer möglichen Beteiligung des cbf an der dort geplanten Landesgartenschau 2014 statt.
Der Cluburlaub in Uder (Thüringen) wird von den Mitgliedern begeistert angenommen, bei unserer Kinderferienwoche sind diesmal nur zwei Kinder beteiligt.
Anlässlich seines 60. Geburtstages wird im Oktober unser Vereinsgründer und langjähriges Vorstandsmitglied Lutz Sommer zum ersten Ehrenmitglied des cbf Südpfalz ernannt.
Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage nach freien Plätzen konkrete Pläne einer weiteren Wohngemeinschaft in Landau zum Beginn des nächsten Jahres.

2010

Im Frühjahr wird eine weitere Wohngemeinschaft für drei behinderte Bewohner eröffnet. Wiederum in der Marktstraße 66, aber zwei Etagen tiefer wie unsere WG Landau 1. Außerdem nehmen verstärkt behinderte Mitbürger unser Angebot der pädagogischen Betreuungsassistenz, Pflege und hauswirtschaftlichen Versorgung in Anspruch.
Das zuerst von der Stadt Landau angebotene Grundstück wird kurzfristig für die Gartenschau verplant, ohne vorherige Rücksprache mit dem cbf, eine herbe Enttäuschung. Allerdings verspricht man, uns ein Ersatzgrundstück anzubieten. Dies führt dazu, dass wir unsere gesamte bisherige Planung nicht mehr verwenden können und noch mal von vorne anfangen müssen. Wegen dieser Verzögerung ruhen auch unsere anderen daran anknüpfenden Projekte.
Die Vertragsverhandlungen über unser ambulant betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften verlaufen ebenfalls sehr zäh und sind bis zum Jahresende noch nicht abgeschlossen.
Der Cluburlaub führt uns in diesem Jahr mit kleiner Besatzung, aber viel Freude und einem abwechslungsreichen Programm nach Nürnberg und Umgebung. Auch die Tagesausflüge und die Kinderferienwoche finden wie gewohnt statt.
Das Aussetzen der Wehrpflicht (und des Zivildienstes) ab Juli 2011 wirft seine drohenden Schatten voraus. Zum Jahresende verlassen uns 10 Zivis gleichzeitig, so dass wir mit einer groß angelegten Pressekampagne ehrenamtliche Helfer suchen, um nach der üblichen Weihnachtspause wie gewohnt unsere Vereinsveranstaltungen weiterführen können.

2011

Unsere Kampagne greift, trotz einer völlig entgleisten Berichtserstattung von der „Rheinpfalz“. Getragen von einer Welle der Sympathie und unterstützt von etlichen neuen Helfern, können wir mit unseren zwei verbliebenen Zivis Mitte Januar die Vereinsveranstaltungen wieder aufnehmen. Ab Juni wird der cbf endgültig Zivi- freie Zone. Daher können wir auch keine Cluburlaube mehr anbieten. Zukünftig bietet der cbf stattdessen Tagesausflüge an.
Einige Organisationen unterstützen uns finanziell, so die Sparkasse, der Round Table und der Lions Club.
Da wir in diesem Jahr unseren 30. Geburtstag feiern, bieten wir übers Jahr verteilt etliche Ausflugsfahrten und sonstige Aktivitäten an. Zentrale Veranstaltung ist das Sommerfest mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft. Auch hier unterstützt uns die Sparkasse anlässlich ihres eigenen Jubiläums mit tatkräftiger Hilfe beim Aufbau und im Service.
Unser neuer Pflege- und Betreuungsvertrag mit den Südpfälzer Kommunen wird im März unterschrieben und tritt rückwirkend ab Januar in Kraft. Damit sollten wir die nächsten Jahre Planungssicherheit haben.
Unser Clubhaus platzt aus allen Nähten. Sowohl für die Vereinsveranstaltungen als auch für die Geschäftsstelle fehlen Räumlichkeiten. Die Umzugs- bzw. Neubaupläne für unser neues Clubhaus konkretisieren sich, jedoch gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Grundstück äußerst schwierig.
Auch für die Wohngemeinschaft in der Marktstraße mehren sich die Anzeichen einer baulichen oder räumlichen Veränderung. Gespräche mit dem Vermieter wegen umfassender Renovierungsarbeiten und Änderung der Bäder führen nicht zum gewünschten Erfolg.

2012

Im Januar bekommen wir die Kündigung unserer Uralt- Marktstraßen- Wohngemeinschaft zum Jahresende. Somit müssen wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe für die acht bis elf Bewohner machen. Vielversprechende Gespräche mit verschiedenen Investoren bieten erste Hinweise auf mögliche neue Standorte in der Stadt. Letztendlich verständigen wir uns mit der Fa. Arnold auf den Standort Schlachthofstraße in einem Gründerzeitgebäude für zwei neue WGs mit jeweils acht Plätzen.
Die Planungen für den Aufzug in der Eutzinger Straße sind endlich abgeschossen. Der lang ersehnte Baubeginn erfolgte im ersten Halbjahr, damit unsere körperbehinderten Bewohner dort endlich ohne größere Mühen selbstständig ein- und ausgehen(fahren) können.
Gespräche mit dem Stadtbauamt wegen eines Bauplatzes für unser neues Clubhaus im Gartenschaugelände verlaufen eher schleppend, vor allem wegen unseres mittlerweile auf fünf große Rollstuhlbusse, drei Kleinbusse und vier PKW angewachsenen Fuhrparks.
Unter Beteiligung des Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Herr Otmar Miles-Paul geht im Frühjahr unsere neue Homepage an den Start. Damit wollen wir unseren Mitgliedern und Interessenten eine möglichst barrierefreie Plattform bieten, um sich über den cbf zu informieren.
Verstärkt werden auch Leistungen der pädagogischen Betreuungsassistenz, hauswirtschaftliche Hilfen und Fahrdienste von Menschen mit Behinderung nachgefragt, so dass wir hier kräftig Personal aufstocken müssen.

2013

Unsere Hoffnungen auf einen baldigen Neubau haben sich zerschlagen. Die Kosten für die erforderliche Größe sprengen dann leider doch unsere finanziellen Möglichkeiten. Als schnell umzusetzende „kleine“ Lösung entschließen wir uns einen Teil des Grundstücks mit Büro- Containern zu bebauen um die größte Raumnot abzumildern. Erfreulicherweise bekommen wir zusätzlich von der Aktion Unser Horst das Eckgrundstück an der Helmbachstraße überlassen, auf dem wir zukünftig unseren Fuhrpark unterbringen können. Beide Projekte sollen bis Mitte 2014 abgeschlossen werden.
Im August ziehen unsere Marktstraßen WGs in die Schlachthofstraße um. Eine logistische Meisterleistung. Die neuen Räume werden von den Bewohnern begeistert angenommen, auch wenn noch Restarbeiten zu erledigen sind und die Außenanlage der Herstellung bedarf.
Unser Endlosprojekt Aufzug in der Eutzinger Straße findet allen Unkenrufen zum Trotz sein glückliches Ende. Dank einer mehr als großzügigen Spende vom Otto Hahn Gymnasium wurde das Projekt von den Schülern erlaufen.
Nach der Renovierung beziehen wir auch wieder eine Wohnung in der Marktstraße 66 im 1.OG für drei Bewohner, eine weitere WG mieten wir An 44 für Menschen mit geringerem Unterstützungsbedarf an.
Im August wird unserer amtierenden zweiten Vorsitzenden Yvonne Wenner das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Unser langjähriges Vorstandsmitglied Klaus Krämer stirbt nach langer mit großer Geduld ertragener Krankheit im September.
Unser Gründervater und Ehrenmitglied Lutz Sommer stirbt nach kurzer schwerer Krankheit im Oktober.

2014

Die Baugenehmigung für die Büro- Container ist erteilt und die Genehmigung für die Parkplätze beantragt. Im und am Clubhaus wird kräftig gewerkelt. Im Frühjahr beginnen die Arbeiten für die Container und zum Sommerfest findet unter großer Resonanz der Mitglieder und Besucher die Einweihung statt. Die Erweiterung wird für den Clubtreff und die stark angestiegene Büroarbeit dringend benötigt.

Die Anzahl unserer Klienten steigt ebenfalls ständig. Unser Personal umfasst mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter in den verschiedenen Leistungsbereichen. Trotzdem wird durch finanzielle Umstellungen in der Sozialhilfe die Finanzierung unserer Arbeit immer schwieriger. Unser Pflegedienst wurde bereits zum zweiten Mal vom medizinischen Dienst der Krankenkassen mit einem Sehr Gut (Note 1,1) bewertet.

2015

Die Arbeiten am Parkplatz ziehen sich wegen erforderlicher Bombensuche und Starkstromleitungen dahin. Aber zum Jahresende ist auch das, bis auf die Begrünung, geschafft und unsere mittlerweile 7 Busse und 11 PKW können von der Straße. Auch die Materialcontainer füllen sich nach und nach. Allerdings sieht es so aus, als ob der cbf baldmöglichst noch zusätzlich Raum für die Büroarbeit schaffen muss.

Über Sommer können wir mit der Unterstützung der Aktion Mensch drei Veranstaltungen auf dem Gartenschaugelände anbieten, welche von unseren Mitgliedern begeistert angenommen werden. Auch die übrigen Ausflüge und Vereinsveranstaltungen erfreuen sich regen Zuspruchs.

Vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen erhalten wir wiederum die Auszeichnung sehr gut. Angespornt durch die zahlreichen Anfragen nach Plätzen im betreuten Wohnen machen wir uns auf den Weg um neue Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Wir sind in der Planung für zwei bis drei neue Wohnungen. Allerdings sind die Anforderungen durch das neue Landes Wohnstätten- und Teilhabegesetz mittlerweile so hoch, dass für bezahlbare Altbauwohnungen fast keine Realisierungschance mehr besteht. Unser politischer Protest zeigt leider nur wenig Wirkung. Auch für unsere Alt- WGs müssen wir jetzt nachträglich Betriebsgenehmigungen beantragen.

Und zum Jahresende wurde unsere Leistungsvereinbarung von den drei Südpfälzer Kommunen mit einer fragwürdigen Begründung gekündigt. Zur Wahrung der Versorgungssicherheit unserer Klienten sehen wir uns erstmals in unserer Vereinsgeschichte gezwungen, vor das Sozialgericht zu ziehen.

2016

Im Frühjahr wird der Parkplatz fertiggestellt. Somit sind die aktuellen Baumaßnahmen rund ums Clubhaus abgeschlossen. Allerdings ist unsere Verwaltung dermaßen gewachsen, dass wir kurzerhand Räume in der Münchener Straße 10 für die Verwaltung angemietet haben um die größte Raumnot abzufangen.

Unser erstmals angebotenes Frühlingsfest war trotz des durchwachsenen Wetters ein voller Erfolg, so dass diese Veranstaltung einen festen Termin in unserem Veranstaltungskalender finden wird.

Eine neue kleine Wohngemeinschaft ist in Queichheim seit September in Betrieb. Dort wohnen drei Menschen mit geringem Unterstützungsbedarf.

Mittlerweile fahren wir auch die Tagesgäste für das Bethesda. Dadurch war es erforderlich, weitere Fahrzeuge anzuschaffen. Unser Fuhrpark umfasst mittlerweile 21 KFZ, darunter neun für die Rollstuhlbeförderung umgebaute Ford- Busse. Somit ist auch unser neuer Parkplatz voll.

Beim Landeswettbewerb zur beispielhaften Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung belegen wir in der Kategorie für Betriebe mit bis zu 100 Beschäftigten den mit 3.000 € dotierten ersten Preis.

Bei Neuwahlen im Dezember wird der Vorstand auf insgesamt sieben Mitglieder verkleinert, zwei Mitglieder scheiden aus, ansonsten werden aber die restlichen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Auch die Gründung einer GmbH soll in Angriff genommen werden. Seit der Euro- Einführung werden auch erstmals die Mitgliedsbeiträge moderat angehoben um den gestiegenen Kosten für die Mitgliederverwaltung und Clubzeitung Rechnung zu tragen.

2017

Die Verhandlungen zur weiteren Gültigkeit unserer Leistungsvereinbarung mit den drei Südpfälzer Kommunen wird von der Schiedsstelle des Landes Rheinland-Pfalz zu Gunsten des cbf entschieden. Damit haben wir für die nächsten Jahre Planungs- und Versorgungssicherheit für unsere Arbeit. Allerdings ändert sich die soziale Landschaft ab 2020 grundlegend, deshalb wird der cbf bis auf weiteres keine neuen Wohngemeinschaften mehr einrichten.

Die Nachfrage nach Unterstützung im Haushalt durch den cbf steigt ständig. In Folge dessen hat sich der cbf entschlossen, den Bereich der Hauswirtschaft eigenständig auszubauen. Damit steigt aber wiederum unser Platzbedarf für die Verwaltung und wir beginnen die Leitungsebene umzustrukturieren

Ansonsten verläuft das Jahr recht turbulent. Unsere Veranstaltungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, der Clubtreff ist immer sehr gut besucht, so dass es im Winter trotz der Mitnutzung des Containers recht eng zugeht. Unsere Studentinnen organisieren zwei Clubtreffs mit Livemusik, Cocktailbar, exotischen Speisen und Eis. Da kann auch die Nachbarschaft nicht widerstehen. Ein voller Erfolg.

Ein absoluter Höhepunkt ist der Flugtag auf dem Ebenberg mit der DJK Segelfluggemeinschaft. Unsere Bewohner der Wohngemeinschaften dürfen nach Herzenslust Motorflieger, Motorsegler und Segelflieger fliegen. Am Ende des Tages stehen fast 50 Flüge in der Startliste. Anschließend wird gemeinsam gegrillt. Ein unvergessliches Erlebnis.

Der cbf bietet mit der Musik AG eine neue Freizeitgestaltungsmöglichkeit an, die begeistert angenommen wird. So treffen sich die Teilnehmer*innen einmal im Monat montags um gemeinsam zu musizieren. Dies sehen wir als Ergänzung zum bestehenden Angebot der cbf Allstars beim Donnerstagstreff an.

Die Weihnachtsfeier findet wieder in „unserer“ guten Stube in Ottersheim statt.

2018

Die Umstrukturierung der Dienste geht weiter. Nachdem sich herausgestellt hat, dass wir nicht zwingend eine GmbH gründen müssen, bauen wir die Vereinsstrukturen um. Es wird eine Leitungsebene geschaffen, in der die einzelnen Teilarbeitsbereiche Fahrdienst, ambulante Pflege, Hauswirtschaft und Betreuungsassistenz gleichberechtigt vertreten sind. Mit im Boot ist die allgemeine Verwaltung, die Personalverwaltung und die Geschäftsleitung, die auch für die Vereinsarbeit verantwortlich ist. Dadurch erhoffen wir uns eine Verbesserung unserer Arbeit und kürzere Bearbeitungswege. Bedingt durch die Umstrukturierung haben wir Personal in der Verwaltung aufgestockt und uns auch räumlich verändert. In der Münchener Straße 14 residiert jetzt die komplette Verwaltung und der Pflegedienst mit der Hauswirtschaft. Im Clubhaus ist der Fahrdienst untergebracht und im Container die Pädagogen und die Geschäftsleitung nebst IT und Datenschutzbeauftragtem. Damit kehrt bei der Arbeit auch etwas mehr Ruhe ein.

Das Frühlingsfest geht mit Rekordbeteiligung über die Bühne, am frühen Nachmittag sind fast alle Platten geputzt.

Das Sommerfest bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück. Das ist aber sicherlich der großen Hitze geschuldet.

Seit Jahresbeginn gibt es sonntags noch ein neues Angebot, der Kreativ Workshop wo gebastelt und gemalt wird. Auch hier ist die Resonanz sehr groß.

Im Oktober wagen wir uns nochmals an ein Blues und Rock Konzert in Kooperation mit dem Gloria Kulturpalast.

Trotzdem wartet noch viel Arbeit auf uns:

  • Umsetzung des europäischen Datenschutzgesetzes
  • Neufassung unserer Verträge mit den Südpfälzer Kommunen auf der Basis der ausgehandelten Konditionen des Eingliederungshilfeverbundes.

Die Arbeit geht uns offensichtlich nicht aus.